lösungen

Energie­management
& Energieeffizienz

emation GmbH energize your data - energiemanagement

Bei unseren, individuell auf den Kunden zugeschnittenen, Energiemanagementlösungen setzen wir auf das Datenbank gestützte Softwaretool e3m, welches Marktführer im deutschsprachigen Raum ist. Bekannt auch unter anderen Namen wie z.B. „enerlutec“ bei Apleona, „EMS“ bei Sauter oder „EMCS“ bei EDEKA Südwest, sorgt e3m in vielen tausend Gebäuden und Liegenschaften für effizienten Energieeinsatz.

emation GmbH energize your data - energiemanagement

Wählen Sie Ihr Ziel

Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen

Ein Energiemanagementsystem hilft Unternehmen dabei, Energieverbräuche systematisch zu erfassen, auszuwerten und dauerhaft zu optimieren. Es schafft Transparenz darüber, wo, wann und wodurch Energie verbraucht wird, zum Beispiel in Gebäuden, Anlagen, Produktionsbereichen oder an mehreren Standorten. Auf dieser Basis lassen sich Einsparpotenziale erkennen, Energiekosten senken und technische oder organisatorische Maßnahmen gezielt ableiten. Ein Energiemanagementsystem ist besonders sinnvoll, wenn Energieverbräuche komplexer werden, mehrere Liegenschaften betrachtet werden sollen oder steigende Energiepreise mehr Steuerbarkeit erfordern. Unternehmen erhalten damit eine belastbare Datengrundlage für Entscheidungen, Reporting, Effizienzmaßnahmen und langfristige Verbesserungen.

Energiemonitoring bedeutet, Energieverbräuche transparent zu machen. Dafür werden Messwerte erfasst, visualisiert und ausgewertet, zum Beispiel in Dashboards, Berichten oder Lastgängen. Energiemanagement geht darüber hinaus: Die Daten werden genutzt, um Einsparpotenziale zu erkennen, Maßnahmen abzuleiten, Verantwortlichkeiten zu definieren und Energieverbräuche systematisch zu optimieren. Aktives Energiemanagement beziehungsweise Lastmanagement greift zusätzlich steuernd ein. Dabei werden Verbraucher, Anlagen oder Ladeprozesse gezielt geregelt, um Lastspitzen zu vermeiden, Energiekosten zu senken oder verfügbare Leistung besser zu nutzen. Vereinfacht gesagt: Energiemonitoring zeigt, was passiert. Energiemanagement hilft, daraus bessere Entscheidungen abzuleiten. Lastmanagement setzt diese Optimierung aktiv im Betrieb um.

Ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 wird für Unternehmen besonders relevant, wenn gesetzliche Anforderungen erfüllt oder Energieeffizienzmaßnahmen strukturiert nachgewiesen werden müssen. Nach dem Energieeffizienzgesetz sind Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtendenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre verpflichtet, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einzuführen, zum Beispiel nach ISO 50001 oder EMAS. Für bestehende Unternehmen galt hierfür der 18. Juli 2025 als wichtige Frist. Unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht kann ein Energiemanagementsystem auch für Unternehmen mit geringerem Verbrauch sinnvoll sein, wenn Energiekosten gesenkt, Verbräuche transparenter gemacht oder Effizienzmaßnahmen dauerhaft gesteuert werden sollen.

Ein Energieaudit ist in der Regel eine punktuelle Analyse des Energieverbrauchs. Es zeigt, wo Energie eingesetzt wird, welche Bereiche besonders verbrauchsintensiv sind und wo Einsparpotenziale bestehen. Ein Energiemanagementsystem geht deutlich weiter: Es sorgt dafür, dass Energieverbräuche dauerhaft erfasst, Kennzahlen regelmäßig ausgewertet und Verbesserungsmaßnahmen kontinuierlich umgesetzt werden. Während ein Audit also eher eine Bestandsaufnahme liefert, verankert ein Energiemanagementsystem einen fortlaufenden Verbesserungsprozess im Unternehmen. Wer einmalig Transparenz schaffen möchte, startet häufig mit einem Audit. Wer Energieverbrauch, Kosten und Maßnahmen langfristig steuern möchte, benötigt ein systematisches Energiemanagement.

Für Gebäude, Liegenschaften und mehrere Standorte eignet sich eine Energiemanagement-Software, die Messdaten zentral zusammenführt, Verbräuche transparent visualisiert und standortübergreifende Auswertungen ermöglicht. e3m ist die Energiemanagementplattform von emation für genau diesen Anwendungsfall: Sie unterstützt Unternehmen dabei, Energie- und Verbrauchsdaten aus Gebäuden, technischen Anlagen und vorhandenen Systemen zusammenzuführen und daraus belastbare Entscheidungsgrundlagen abzuleiten. Wichtig sind Funktionen wie Verbrauchsanalyse, Lastgangauswertung, Benchmarking, Reporting, Kostenstellenzuordnung und eine nachvollziehbare Datenbasis. Besonders im Immobilien- und Gebäudebereich sollte eine Plattform nicht nur Daten sammeln, sondern konkrete Fragen beantworten: Wo entstehen hohe Verbräuche? Welche Standorte weichen vom Durchschnitt ab? Wo lassen sich Betriebszeiten, Technik oder Kostenverteilung optimieren?

Der Einstieg in digitales Energiemanagement beginnt meist mit einer Bestandsaufnahme. Dabei wird geprüft, welche Energieverbräuche relevant sind, welche Zähler, Messstellen, Anlagen oder Systeme bereits vorhanden sind und welche Ziele erreicht werden sollen. Typische Ziele sind mehr Transparenz, geringere Energiekosten, CO₂-Reduktion, Lastspitzenvermeidung oder die Vorbereitung auf Berichtspflichten und Audits. Anschließend werden die passenden Datenquellen angebunden und die Verbrauchsdaten zentral verfügbar gemacht. Auf dieser Grundlage lassen sich Auswertungen, Kennzahlen und Maßnahmen ableiten. Der Start muss nicht komplex sein: Viele Unternehmen beginnen mit einem klar abgegrenzten Bereich, etwa Stromverbrauch, Produktion, Gebäude oder Ladeinfrastruktur, und erweitern das Energiemanagement Schritt für Schritt.

Energiedaten können auf verschiedenen Wegen ins System gelangen. Häufig werden digitale Zähler, Messstellen, Sensoren, Maschinen, Gebäudeleittechnik, Ladeinfrastruktur oder bestehende Steuerungs- und Managementsysteme angebunden. Je nach technischer Ausgangssituation erfolgt die Datenerfassung automatisch über Schnittstellen, Gateways, Datenlogger oder vorhandene Systeme. Wenn bestimmte Daten noch nicht digital verfügbar sind, können sie zunächst auch manuell importiert oder über zusätzliche Messhardware ergänzt werden. Wichtig ist, dass die relevanten Verbrauchs- und Messdaten zentral zusammengeführt, plausibilisiert und für Auswertungen nutzbar gemacht werden. So entsteht eine belastbare Datengrundlage für Monitoring, Reporting, Optimierung und aktives Energiemanagement.

In vielen Fällen können bestehende Zähler, Messstellen, Sensoren oder Systeme weiterverwendet werden. Ob zusätzliche Hardware notwendig ist, hängt davon ab, welche Daten bereits erfasst werden, wie aktuell und genau diese Daten sind und ob sie technisch an ein Energiemanagementsystem angebunden werden können. Oft ist bereits mehr Infrastruktur vorhanden, als zunächst vermutet wird, zum Beispiel digitale Stromzähler, Unterzähler, Gebäudeleittechnik oder Maschinensteuerungen. Im ersten Schritt lohnt sich deshalb eine Prüfung der vorhandenen Datenquellen. Falls einzelne Informationen fehlen oder nicht in der benötigten Qualität verfügbar sind, können gezielt zusätzliche Messpunkte, Gateways oder Sensoren ergänzt werden, ohne die gesamte Infrastruktur neu aufzubauen.

Vorhandene Energiedaten können in vielen Fällen aus einem bestehenden System übernommen oder migriert werden. Dazu gehören zum Beispiel historische Verbrauchsdaten, Lastgänge, Messwerte, Zählerstände, Auswertungen oder Daten aus Tabellen und bestehenden Energiemanagementsystemen. Beim Wechsel auf e3m prüft emation, welche Datenquellen bereits vorhanden sind, wie die Daten strukturiert sind und wie sie sinnvoll in die neue Energiemanagementplattform übernommen werden können. Vor einer Migration werden Datenformat, Vollständigkeit, Einheiten, Zeiträume, Messpunkte und Zuordnungen betrachtet. Ziel ist eine saubere Datenbasis, mit der historische Entwicklungen weiter genutzt, Verbräuche verglichen und Einsparungen langfristig nachvollzogen werden können. So muss ein Unternehmen bei einem Systemwechsel nicht wieder bei null anfangen.

Energiemanagement senkt Energiekosten vor allem durch Transparenz und gezielte Steuerung. Erst wenn Verbräuche nach Gebäuden, Anlagen, Zeiten, Nutzungen oder Standorten sichtbar werden, lassen sich unnötige Lastspitzen, ineffiziente Betriebszeiten, technische Schwachstellen oder vermeidbare Grundlasten erkennen. Auf dieser Grundlage können Unternehmen konkrete Maßnahmen ableiten, zum Beispiel Betriebszeiten optimieren, Anlagen effizienter steuern, Lastspitzen vermeiden oder Investitionen gezielter planen. Ein professionelles Energiemanagement hilft außerdem dabei, Einsparungen nachzuhalten und Maßnahmen nachvollziehbar zu bewerten. Energie wird dadurch nicht nur als laufender Kostenblock betrachtet, sondern als aktiv steuerbarer Faktor im Unternehmen.